Beschreibung
Flurfördergeräte sicher bedienen
Mit diesem Onlinekurs vermitteln Sie Ihren Mitarbeitenden den theoretischen Teil der Unterweisung einfach, flexibel und nachweisbar. Der Kurs richtet sich an Betriebe mit Handhubwagen, Niederhubwagen und elektrischen Mitgängergeräten.
Wer solche Geräte im Betrieb bedient, muss vor dem Einsatz angemessen instruiert werden. Umfang und Ausbildungsweg richten sich nach der konkreten Bauart und Gefährdung. Massgeblich sind insbesondere VUV Art. 6 und 8 sowie für motorische Flurförderzeuge die EKAS-Richtlinie 6518.
Das SBTL-E-Learning deckt den theoretischen Teil ortsunabhängig ab. Der Kurs dauert rund 90 Minuten und endet mit einem Abschlusstest sowie einem PDF-Nachweis. Die praktische Instruktion muss der Betrieb vor dem ersten Einsatz direkt am konkreten Gerät und Arbeitsplatz ergänzen und dokumentieren.
Für welche Geräte gilt diese Unterweisung?
Der Onlinekurs behandelt theoretische Grundlagen für die folgenden Gerätetypen; die rechtliche Einstufung hängt von der konkreten Bauart ab:
Handhubwagen und Niederhubwagen
Elektrische Mitgängergeräte
Deichselgeführte Flurfördergeräte
motorisch betriebene Geräte der Kategorie S für den horizontalen Materialumschlag
Damit deckt der Kurs typische theoretische Grundlagen für Geräte in Lager, Logistik und Betrieb ab. Ein rein handbetriebener Handhubwagen ist nicht allein deshalb ein Gerät der Kategorie S.
Das lernen Ihre Mitarbeitenden
Im Kurs lernen die Teilnehmenden die wichtigsten Grundlagen für den sicheren Einsatz. Dabei geht es nicht nur um das Fahren. Auch Kontrolle, Verantwortung und richtiges Verhalten im Alltag sind wichtig.
Die Inhalte umfassen:
Grundlagen und Verantwortung
Pflichten von Arbeitgeber und Mitarbeitenden
Gerätekontrolle vor Arbeitsbeginn
Sicheres Fahren mit Flurfördergeräten
Richtiges Aufnehmen und Bewegen von Lasten
Batterie, Laden und Reinigung
Betriebsunterhalt
Verhalten bei Störungen und Unfällen
Dokumentation und Unterweisungsnachweis
So erhalten Ihre Mitarbeitenden eine klare und praxisnahe Einführung.
Ihre Vorteile
- Mit dem Onlinekurs sparen Sie Zeit beim theoretischen Teil. Der PDF-Nachweis ergänzt die separat zu dokumentierende praktische Instruktion im Betrieb.
- Unterstützend: Der Kurs vermittelt Theorie zu den Pflichten nach VUV und EKAS-Richtlinie 6518; die erforderliche Praxisinstruktion bleibt Aufgabe des Betriebs.
- Schnell: Der Kurs dauert rund 90 Minuten. Dadurch entstehen keine Reisezeiten und nur geringe Ausfallzeiten.
- Nachweisbar: Nach bestandenem Test erhalten die Teilnehmenden ein persönliches Zertifikat als PDF. Wir empfehlen, die Unterweisung nach 12 Monaten aufzufrischen, und erinnern Sie rechtzeitig daran. Eine gesetzliche Wiederholungsfrist gibt es nicht.
- Praktisch für Teams: Mehrere Lizenzen lassen sich einfach über das SBTL-Schulungsportal verwalten. Zudem sind Mengenrabatte möglich.
- Geprüfte Qualität: Der Kurs wurde von einem eduQua-zertifizierten Schweizer Bildungsanbieter entwickelt.
So funktioniert es
Sie kaufen die Lizenz und erhalten den Zugang. Danach lernen die Teilnehmenden online am PC, Tablet oder Smartphone.
Am Ende folgt ein Abschlusstest. Dieser gilt als bestanden, wenn mindestens 80 Prozent erreicht werden. Anschliessend kann der Unterweisungsnachweis direkt als PDF heruntergeladen werden.
Wichtiger Hinweis
Dieses E-Learning vermittelt den theoretischen Teil der gesetzlichen Unterweisung. Die praktische Einweisung am konkreten Gerät erfolgt weiterhin im Betrieb. Dafür ist der Arbeitgeber zuständig.
Nicht abgedeckt ist die Ausbildung für Geräte der Kategorie R. Diese umfasst gemäss EKAS-Richtlinie 6518 Theorie, Praxis und Prüfung durch entsprechend qualifizierte Ausbilder; zusätzlich kann eine Instruktion am Einsatzort erforderlich sein.
Häufige Fragen
Die meistgestellten Fragen zu diesem Thema.
Was ist die Staplerkategorie R1 in der Schweiz?
R1 bezeichnet Gegengewichtsstapler, auch Frontgabelstapler genannt. Sie gehören zur Kategorie R und dürfen nur von entsprechend ausgebildeten und am Arbeitsplatz instruierten Personen bedient werden.
Bei Gegengewichtsstaplern befindet sich die Last freitragend vor den Vorderrädern; ein Gegengewicht stabilisiert das Fahrzeug. Neben dem Ausbildungsnachweis ist ein Instruktionsnachweis für den konkreten Arbeitsplatz erforderlich.
Welche Staplerkategorien gibt es und welche Qualifikation ist nötig?
Die EKAS-Richtlinie 6518 unterscheidet die Hauptkategorien R und S. Kategorie R umfasst Geräte mit besonderen Gefahren und verlangt Ausbildung plus Zusatzinstruktion; bei Kategorie S ist eine dokumentierte Instruktion am Arbeitsplatz ausreichend.
Zur Kategorie R gehören insbesondere Geräte, die Lasten über Kopf heben oder deren Bedienstand in grosse Höhe fährt. Kategorie S umfasst motorisch betriebene Geräte ohne Fahrersitz sowie Geräte mit Fahrersitz, die nur für horizontalen Materialumschlag gebaut sind. Die genaue Unterkategorie ist anhand des Geräts zu bestimmen.
Ist eine Stapler-Unterweisung online zulässig?
Ein Online-Modul kann theoretische Inhalte vermitteln, ersetzt aber nicht die erforderliche arbeitsplatz- und gerätebezogene Instruktion. Bei Kategorie R ist zusätzlich eine spezifische Ausbildung mit Prüfung erforderlich.
Bei Kategorie S muss eine bezeichnete Fachperson die Instruktion am Arbeitsplatz erteilen und schriftlich festhalten. Der Arbeitgeber muss ausserdem prüfen, ob die Person das konkrete Gerät sicher bedienen kann. Reines E-Learning ohne diesen Praxistransfer genügt daher nicht.
Muss eine Stapler-Unterweisung jährlich wiederholt werden?
Eine allgemeine starre Jahresfrist ist in den geprüften Bundesgrundlagen nicht vorgesehen. Instruktionen sind bei Stellenantritt, bei wesentlichen Änderungen und erneut dann nötig, wenn Wissen, Verhalten oder Gefährdungslage dies erfordern.
Ausbildungsbestätigungen qualifizierter Ausbildungsstätten für Kategorie R sind nach Suva-Angaben zeitlich unbegrenzt gültig; die Zusatzinstruktion am Arbeitsplatz bleibt trotzdem aktuell zu halten. Betriebe sollten risikobasiert Wiederholungen festlegen und dokumentieren.
Heisst es Flurförderzeuge oder Flurförderfahrzeuge?
Die massgebliche EKAS-Richtlinie 6518 verwendet den Begriff «Flurförderzeuge». «Flurförderfahrzeuge» wird umgangssprachlich ebenfalls verwendet, ist aber nicht die Bezeichnung der Richtlinie.
Für betriebliche Weisungen und Schulungsnachweise empfiehlt sich die Terminologie der EKAS-Richtlinie zusammen mit der genauen Gerätebezeichnung und Kategorie.
Was sind Flurförderzeuge der Kategorie S?
Zur Kategorie S gehören motorisch betriebene Flurförderzeuge ohne Fahrersitz sowie Geräte mit Fahrersitz, die nur für horizontalen Materialumschlag gebaut sind. Sie gelten nach EKAS-Systematik als Geräte ohne besondere Gefahren.
Beispiele sind bestimmte Hubwagen, Schlepper und Horizontal-Kommissionierer. Bedienende brauchen eine Instruktion am Arbeitsplatz durch eine bezeichnete Fachperson; diese ist schriftlich nachzuweisen.




