Erste Hilfe bei Stromunfällen in der Autoindustrie & Hochvoltbereich

Gefahren erkennen. Sicher handeln. LEBEN RETTEN.

Elektrischer Strom spielt in der modernen Fahrzeugtechnik eine immer wichtigere Rolle. Gleichzeitig arbeiten viele Personen täglich an Fahrzeugen mit elektrischen Systemen. Besonders bei Elektrofahrzeugen, Hochvoltbatterien oder Ladestationen entstehen dadurch neue Risiken im Arbeitsalltag. Stromunfälle können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein.

Der Kurs zeigt deshalb, wie Stromunfälle im Umfeld von Fahrzeugtechnik und Hochvoltsystemen entstehen können. Gleichzeitig wird erklärt, wie Gefahren früh erkannt werden und wie in einer Notfallsituation richtig gehandelt wird. Theorie und praktische Übungen wechseln sich dabei ab. Dadurch entsteht mehr Sicherheit im Umgang mit Notfällen im Werkstatt- und Fahrzeugalltag.

Warum sich dieser Kurs lohnt

In der Autoindustrie und in Fahrzeugwerkstätten entstehen Stromunfälle häufig beim Arbeiten an elektrischen Fahrzeugteilen oder Hochvoltsystemen. Gleichzeitig können Wartungsarbeiten, beschädigte Leitungen oder defekte Bauteile zu gefährlichen Situationen führen. Zudem enthalten moderne Fahrzeuge immer mehr elektrische Systeme, wodurch neue Risiken entstehen.

Der Kurs vermittelt praxisnahes Wissen für den Umgang mit solchen Situationen. Gleichzeitig wird gezeigt, wie Gefahren richtig eingeschätzt werden und wie betroffene Personen sicher versorgt werden können. Realistische Beispiele aus Werkstatt und Fahrzeugtechnik verbinden dabei Theorie und Praxis.

Elektrische Gefahren an Fahrzeugen erkennen

In der Autoindustrie entstehen elektrische Gefahren häufig an Fahrzeugbatterien, Hochvoltsystemen oder elektrischen Steuerungen. Gleichzeitig können beschädigte Leitungen, Wartungsarbeiten oder technische Defekte zu gefährlichen Situationen führen. Zudem werden solche Risiken im Arbeitsalltag schnell unterschätzt. Dieser Abschnitt zeigt typische Gefahrenquellen und erklärt, wie Stromunfälle im Umfeld von Fahrzeugtechnik entstehen können.

Eigenschutz und Sicherung der Unfallstelle
Bei Stromunfällen hat der Eigenschutz oberste Priorität. Bevor Hilfe geleistet wird, muss die Situation zuerst richtig eingeschätzt werden. Gleichzeitig müssen mögliche Gefahren erkannt und der Arbeitsbereich abgesichert werden. So lassen sich weitere Unfälle vermeiden und andere Personen in der Werkstatt oder im Betrieb besser schützen.

Notfallbeurteilung und Alarmierung
In einer Notfallsituation zählt jede Minute. Zuerst wird der Zustand der betroffenen Person überprüft. Anschliessend müssen mögliche lebensbedrohliche Situationen erkannt werden. Gleichzeitig sorgt eine schnelle Alarmierung dafür, dass Rettungskräfte rasch und gezielt helfen können.

Erste Hilfe bei Stromunfällen im Hochvoltbereich

Stromunfälle können verschiedene Verletzungen verursachen, darunter Verbrennungen, Kreislaufprobleme oder Schockzustände. Gleichzeitig wirken Betroffene nicht immer sofort schwer verletzt, obwohl weiterhin Gefahr besteht. Eine rasche und richtige Erste Hilfe ist deshalb entscheidend, damit die betroffene Person stabilisiert werden kann.

Reanimation und Einsatz eines AED
Kommt es infolge eines Stromunfalls zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand, zählt jede Minute. Eine schnelle Reanimation kann Leben retten. Gleichzeitig unterstützt ein automatisierter externer Defibrillator (AED) die lebensrettenden Sofortmassnahmen. Dadurch entsteht mehr Sicherheit für den Ernstfall.

Praxisübungen aus dem Werkstattalltag
Praxisnahe Übungen vertiefen die wichtigsten Erste-Hilfe-Massnahmen. Gleichzeitig werden typische Situationen aus dem Werkstatt- und Fahrzeugalltag realitätsnah trainiert. Dadurch entsteht mehr Sicherheit im Umgang mit Notfällen und im richtigen Verhalten bei Stromunfällen im Hochvoltbereich.

Teilnehmende verlassen den Kurs mit Fähigkeiten, die sie unmittelbar einsetzen. Sie können:

  • elektrische Gefahren an Fahrzeugen sowie an Hochvoltsystemen frühzeitig erkennen

  • typische Risiken beim Arbeiten an Elektrofahrzeugen und Fahrzeugtechnik einschätzen

  • eine Unfallstelle sicher beurteilen und gleichzeitig den Eigenschutz gewährleisten

  • den Zustand einer betroffenen Person rasch überprüfen und Notfallsituationen richtig einschätzen

  • geeignete Erste-Hilfe-Massnahmen bei Stromunfällen anwenden

  • eine Reanimation durchführen und einen automatisierten externen Defibrillator (AED) einsetzen

  • in einer Notfallsituation ruhig handeln und gleichzeitig die Rettungskräfte korrekt alarmieren

Der Kurs wird von asa-anerkannten

Fachdozenten/innen

mit didaktischer Ausbildung mindestens auf Stufe SVEB-1 geleitet.

Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende aus der Fahrzeugbranche sowie aus Betrieben mit Hochvolttechnik. Dazu gehören unter anderem:

  • Mitarbeitende in Autowerkstätten und Garagenbetrieben

  • Fahrzeugmechaniker und Automobilfachleute

  • Mitarbeitende in der Fahrzeugindustrie

  • Fachpersonen, die mit Elektrofahrzeugen oder Hochvoltsystemen arbeiten

  • Mitarbeitende im Service, in der Wartung oder in der Fahrzeugdiagnose

Deutsch Niveau A2

Grundkenntnisse im Marketing oder der Besuch des Aufbaukurses «Marketing verstehen & sichtbar werden» sind sinnvoll.

Routine im Umgang mit Computer und Internet wird erwartet.

Spezifische Kenntnisse in SEO, Analytics oder Ads sind nicht erforderlich.

Alle Kursunterlagen sind im Preis enthalten. 

Der Kurs dauert 1 Tag und wird jeweils am Samstag durchgeführt.

Sie erhalten ein Zertifikat mit Umfang und Kursinhalten.

Das eduQua-Zertifikat ist das erste Schweizer Qualitätslabel für Weiterbildungsinstitutionen und stellt sicher, dass diese hohe Qualitätsstandards erfüllen. Die Zertifizierung basiert auf sechs zentralen Kriterien:

  • Angebotstransparenz

  • Kundenzufriedenheit

  • Effektive Kommunikation

  • Qualifizierte Lehrpersonen

  • Erfolgskontrolle

  • Qualitätsmanagement