Transportsicherheit beginnt nicht auf der Strasse, sondern bereits im Betrieb. Denn verschobene Paletten, beschädigte Ware oder unnötige Risiken entstehen meist nicht während der Fahrt, sondern schon bei der Vorbereitung. Oft fehlt dabei nicht der Wille, sondern das Verständnis für Zusammenhänge.
Genau hier setzt der Kurs Ladungssicherung & ADR 1.3 an. Er verbindet zwei gesetzlich vorgeschriebene Themen, die im Arbeitsalltag eng zusammengehören. Dadurch entsteht Klarheit dort, wo Routine häufig Wissen ersetzt. So wird Sicherheit nicht dem Zufall überlassen, sondern bewusst gestaltet.
Viele Betriebe behandeln ADR 1.3 und Ladungssicherung getrennt. In der Praxis sind sie jedoch untrennbar miteinander verbunden. Denn Gefahrgut, das falsch gesichert ist, bleibt ein Risiko. Und auch Ladung, die korrekt gesichert wird, kann problematisch sein, wenn das notwendige ADR-Wissen fehlt.
Sicherheit entsteht deshalb nicht durch Erfahrung allein, sondern vor allem durch Verständnis. Wer weiss, was transportiert wird, wie sich Ladung bewegt und welche Verantwortung damit verbunden ist, handelt sicherer. Genau dieses Verständnis vermittelt der Kurs. Er zeigt auf, wie Haftung, Verantwortung und Transportsicherheit zusammenwirken. Dadurch wird Sicherheit planbar – und nicht zur Frage des Zufalls.



Die Kursinhalte bauen aufeinander auf und verbinden rechtliche Grundlagen mit praxisnahen Situationen aus dem Transportalltag. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und Sicherheit nicht dem Zufall zu überlassen.
ADR 1.3 – Verantwortung im Umgang mit Gefahrgut
Zunächst erhalten Sie einen Überblick darüber, wer gemäss ADR als beteiligt gilt und welche Pflichten sich daraus ergeben. Dabei wird deutlich, dass Verantwortung nicht erst beim Fahren beginnt, sondern bereits bei der Planung, der Verladung sowie der Dokumentation eine zentrale Rolle spielt.
Darauf aufbauend zeigt der Kurs auf, welche Güter im betrieblichen Alltag unter das Gefahrgutrecht fallen und weshalb diese häufig unterschätzt werden. So entsteht Schritt für Schritt ein realistisches Bewusstsein für potenzielle Risiken und deren Auswirkungen.
Grundlagen der fachgerechten Ladungssicherung
Anschliessend wird vermittelt, wie sich Kräfte bei Bremsungen, Kurvenfahrten oder Ausweichmanövern auf die Ladung auswirken. Dabei wird verständlich, warum sich Ladung bewegen kann, auch wenn sie scheinbar gesichert ist.
So wird klar, dass Ladungssicherung mehr ist als der Einsatz von Hilfsmitteln. Entscheidend ist das Verständnis für Bewegung und Masse, um Risiken richtig einzuschätzen.
ADR und Ladungssicherung im Zusammenspiel
Abschliessend wird aufgezeigt, weshalb ADR 1.3 und Ladungssicherung zusammengehören. In der Praxis greifen beide Bereiche ineinander und dürfen nicht getrennt betrachtet werden.
Gerade an den Schnittstellen entstehen häufig Fehler, die sich direkt auf Sicherheit, Haftung und betriebliche Abläufe auswirken. Deshalb ist ein ganzheitliches Verständnis entscheidend.
Teilnehmende verlassen den Kurs mit Fähigkeiten, die sie unmittelbar einsetzen. Dadurch sind sie in der Lage:
Der Kurs richtet sich an Personen und Unternehmen, die Verantwortung im Transport nicht dem Zufall überlassen möchten, insbesondere an:
Chauffeurinnen und Chauffeure im Gütertransport
Mitarbeitende in Transport-, Logistik- und Werkbetrieben
Personen, die verladen, planen, verpacken oder dokumentieren
Deutsch Niveau A2
Ein Grundverständnis betrieblicher Abläufe im Transport oder in der Logistik ist hilfreich. Vorkenntnisse in ADR oder Ladungssicherung sind nicht erforderlich.
Alle Kursunterlagen sind im Preis enthalten.
Der Kurs dauert 1 Tag und wird jeweils am Samstag durchgeführt.
Sie erhalten ein Zertifikat mit Umfang und Kursinhalten.
Das eduQua-Zertifikat ist das erste Schweizer Qualitätslabel für Weiterbildungsinstitutionen und stellt sicher, dass diese hohe Qualitätsstandards erfüllen. Die Zertifizierung basiert auf sechs zentralen Kriterien:
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